Tools für interaktive Whiteboards

Tipps und Tricks für den IWB-Einsatz

5 Schritte zur erfolgreichen Implementierung von Technologien im Klassenzimmer

In diesem Artikel von Karin Mahom, einer amerikanischen Lern- und Verhaltensforscherin, geht es um effiziente Implementierung von Interaktiven Tafeln im Schultag. Im Gespräch mit Erin Hommeland betrachten sie beide verschiedene Möglichkeiten, im Klassenzimmer mit den neuen technologischen Möglichkeiten zu arbeiten.

Quelle: (http://karenmahon.com/2012/06/07/five-steps-for-a-successful-classroom-technology-implementation)

Im Gespräch stellt sich heraus, dass das größte Problem nicht bei der Technik selber, sondern bei den Lehrpersonen liegt, die mit ihr arbeiten.
Erin Hommeland schildert ein Szenario, indem sie eine Schule, welche unlängst 6 interaktive Tafeln bestellt hat, bittet, 60 Lehrpersonen an einem Nachmittag in einem Zeitraum von 60 Minuten über die Möglichkeiten der Active-Boards zu unterrichten.
Bizarrer Weise sollte diese Fortbildung noch vor dem eigentlichen Liefertermin der Tafeln stattfinden. Hommeland behauptet, dass sie zwar diese Entscheidungen der Schuladministration verstehen kann, da nicht jeder ein experte auf diesem Gebiet sein kann. Dennoch kommt so ein ignoranter Umgang mit den neuen Medien einer Zeit und Geldverschwendung gleich.
Im Artikel spricht sie über fünf Punkte, wie die neue Technologie erfolgreich im Unterricht implementiert werden kann.

  1. Es sollte ermittelt werden, welche Lehrer der Schule die sogenannten Power-User der neuen Tafeln sein werden. Diese sollten als erste ausgebildet werden, schließlich können sie bei Bedarf ihr erworbenes Wissen auch an andere Lehrpersonen weitergeben.
  2. Das Training soll verständlicherweise erst stattfinden, nachdem das Produkt bereits im Haus angekommen ist. (Scheint bedauerlicherweise nicht selbstverständlich zu sein.)
  3. Es sollten mehrere Fortbildungseinheiten stattfinden, schließlich ist es seitens des Lerners immer förderlich zu wissen, dass man genug Zeit zum Erwerb des neuen Wissens / der neuen Fähigkeiten hat.
  4. Falls irgendwie möglich, sollte man bei den Fortbildungen mit so kleinen Gruppen wie nur möglich arbeiten.
  5. Wenn möglich sollten diese Fortbildungen nicht beispielsweise am Freitag Nachmittag stattfinden, wenn alle Lernkapazitäten schon erschöpft sind. Man sollte sich genug Zeit lassen, um ein effizientes Ergebnis zu erzielen.

Wie ich bereits im anderen Teil meines Workloads geschildert habe, war es mir lange Zeit nicht verständlich, warum sich immer noch so viele Lehrpersonen gegen das Arbeiten mit interaktiven Tafeln wehren. Wie mir dieser Artikel aufgezeigt hat, scheitert es leider sehr oft an den geringen Ressourcen und am mangelnden Zeitmanagement.

Sebastian Prantauer

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2 Kommentare

  1. Thank you so much for providing this to your readers in German!

    • guenzi2

      You’re welcome!

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