Tools für interaktive Whiteboards

Tipps und Tricks für den IWB-Einsatz

Want interactive learning? Forget the Smartboard. Consider 3D!

Lisa Nielsen nimmt in dem Artikel Stellung zur Anschaffung neuer Medien, im speziellen der Whiteboards. Zuerst prangert sie die alten Methoden der letzten Jahrzehnte an, da sich im Zeitalter der Textbücher, Tests und Lehrervorträgen kaum ein Schüler für ein Fach richtig interessieren und selber entfalten konnte. Ihrer Meinung nach sind viel mehr Schüler zu begeistern, doch es fehlt meist an den geeigneten Mitteln.

(Quelle: http://theinnovativeeducator.blogspot.ca/2012/05/gaia-3d-finally-ed-product-that-doesnt.html)

Auf der Gegenseite kritisiert sie nun aber den Trend, dass viele Schulen teure Interaktive Tafeln anschaffen, da diese im Preisleistungsverhältnis viel weniger rentabel sind als eine 3D Presentation Station. Denn auch hier hat man die Möglichkeiten der Active Board und zudem kann jeder für sich eine eigene Welt in 3D erschaffen. Mit diesem Konzept können Schüler viel einfacher verstehen und forschend lernen. Umfragen belegen, dass 86% von dieser Unterrichtsmethode überzeugt sind, wobei nur 52% der 2D Welt eine Chance geben. Versuche haben außerdem gezeigt, dass jene Lehrer und Studenten, die schon damit arbeiten, auch weiterhin an daran festhalten werden. Vor allem der Spaßfaktor ist enorm, auch ausschlaggebend ist, dass das Lernen „realer“ wird. Das soll heißen, dass die Schüler einen richtigen und detailreichen Eindruck über die Vergangenheit oder die Gegebenheit bekommen. In auditiver und vor allem visueller Hinsicht.
Lisa Nielsen schließt ihren Artikel mit einem Aufruf ab, der den Leser aufmerksam macht, dass er oft mitentscheiden kann, wenn es neue Medien in der Schule gibt. Wir sollen uns dann engagieren, dass das Geld sinnvoll eingesetzt wird und in die Anschaffung mehrerer 3D Presentation Station geht, die insgesamt um einiges billiger sind.

Ich bin der Meinung, dass ohnehin schon zu viel Geld in die Anschaffung neuer Medien fließt, wenn man bedenkt, wie wenig sie auch eingesetzt werden. Es sollte vor allem von den Lehrern abhängig sein, welche Medien angeschafft werden, denn sie sind diejenigen, die sie schlussendlich auch einsetzen. Jeder Lehrer muss jährlich Fortbildungsstunden belegen, ich finde es wäre eine gute Idee, dass es dabei gewisse Pflichtfächer geben soll, damit jede Lehrperson eine Einführung in diese oft unbekannten Lehrmittel erhält und dann per Abstimmung eine Schule entscheidet, wie viel angeschafft wird. Ich kenne mich mit 3D-Proejktoren auch nicht aus und bin überrascht, dass die hier als Heilmittel für alle gelangweilten Schüler angesehen werden.

Stefan Kumetz

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