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Tipps und Tricks für den IWB-Einsatz

„Wasser-Wege“ ein Geocache-Projekt im Unterrichtsfach „Medien und Kommunikation“

Die Oppenheimer zeigen wie`s funktioniert! Eine Schülergruppe aus Oppenheim (Deutschland) hat sich das Motto eines Schüler- und Jugendwettbewerbs der Deutschen Bundesstiftung für Umwelt wirklich zum Herzen genommen und das Motto des Contest: „Entdecke die Vielfalt“ kreativ umgesetzt. Die Jugendlichen schafften es mit ihrer Idee, ein Geocache Projekt im Fach Medien und Kommunikation umzusetzen, unter die ersten 10 Plätze von 94 Teilnehmergruppen.

(Quelle: http://whiteboardpraxis.blogspot.de/2012/03/wasser-wege-ein-geocache-projekt-im.html)

Doch was ist Geocaching überhaupt?

Unter Geocaching kann man eine Art elektronische Schnitzeljagd verstehen. Sogenannte Caches, also geheime Verstecke mit Inhalt, werden anhand digitaler Koordinaten im Internet veröffentlicht. Somit wird den Suchern die Möglichkeit geboten diese Caches mittels GPS Empfänger zu orten.

Als Belohnung für ihren Einfallsreichtum im Rahmen des Projektes, erhielten die Schüler die Möglichkeit im Fach Kommunikation und Kooperation selbst ein Versteck zu suchen. Ausgestattet mit GPS-fähigen Handys begaben sich die Kinder auf die Suche. Die Jugendlichen hatten jedoch sicherlich nicht damit gerechnet, dass sie in diesem Chache eine Urkunde und diverse Geschenke vorfinden werden. Die Freude über den Inhalt und dem Erfolg beim Projekt, war bei allen Teilnehmern sehr groß. Um diese neue technologischen Einsatzmöglichen auch vernetzt einzusetzen, stand die Schulstunde unter dem Motto „ Entdecke den Frühling“. Somit wurde neben dem Geocaching auch noch die Artenvielfalt der Natur in Vordergrund gestellt. Während ihrer Suche haben die Jugendlichen zahlreiche Bilder mit Naturmotiven aufgenommen. Diese Aufnahmen von Fauna und Flora können sich sehen lassen und sind nur das i-Tüpfelchen eines rundumgelungen Projektes, welches die Kreativität fördert, neue Technologien vorstellt und die Bedeutung der Natur für uns Menschen in den Vordergrund stellt.

Ich persönlich halte den Einsatz von Medien wie Handys oder interaktiven Tafeln für sehr sinnvoll und effizient. Vor allem von uns Junglehrern wird erwartet immer mit der Zeit zu gehen und deshalb dürfen auch neue Medien in schulischen Institutionen nicht zu kurz kommen. Ein solches Projekt, wie oben angeführt, beleuchtet nicht nur einen Bereich des Schulalltags sondern ermöglicht es verschiedenste Fächer zu kombinieren. Projekte dieser Art sollten viel öfter ins Leben gerufen werden. Des Weiteren bin ich der Ansicht, dass die Jugendlichen mit Sicherheit großen Spaß daran haben etwas Neues auszuprobieren. Eine Idee nicht nur theoretisch umzusetzen sondern auch praktisch durchzuführen führt mit Sicherheit zu einem größeren Lernerfolg als einseitige, praxisferne Abhandlungen von Themen wie „neue Medien“ und „Natur erleben“. Zudem bin ich davon überzeugt, dass ein Stillstand im Bereich der Schule fatal sein kann und sehe in solchen Gruppenprojekten die Chance einen Beitrag zu leisten Bildungsinstitutionen weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Veronika Haider

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